Nach einem Verlauf des letzten Schuljahres, der so für niemanden vorstellbar war, begann vor wenigen Tagen das neue Schuljahr 2020/21.

Eingangsbereich LindenstraßeAlle Schulen sind aufgefordert, das größtmögliche Maß an Normalität anzubieten. Wir sind bestrebt, einen möglichst regulären Unterrichtsplan zu erstellen und gleichzeitig den besonderen Ansprüchen an die Hygiene und die Einschränkungen durch die verzögerte Fertigstellung des ertüchtigten Gebäudes an der Lindenstraße  gerecht zu werden. 

  • Wir möchten unseren Schüler*innen Unterricht nach Plan anbieten und dennoch die Ansteckungsgefahr mit Covid19 minimieren.
  • Wir können alle nicht abschätzen, wie sich die Pandemie-Situation in den kommenden Wochen entwickelt und welche Konsequenzen dies für unseren Schulbetrieb haben wird.
  • Wir rechnen damit, eventuell auch zu einem späteren Zeitpunkt Planungen der dann aktuellen Situation anpassen zu müssen.

Zunächst möchten wir Ihnen einige dringende Fragen beantworten:

 

Wie läuft der Unterricht für die Jahrgänge 9 bis Q2 an der Lindenstraße?
  • KabelsalatDer Umzug erfolgte parallel zu noch laufenden Handwerkerarbeiten. Dies bedeutet, dass unsere Lehrer*innen beginnen konnten, „ihre“ Fachräume Stück für Stück einzurichten. Die Bauarbeiten werden uns wohl noch eine Weile begleiten.
  • Ebenso wie in allen anderen Schulen in Viersen erhalten auch wir eine Umstellung und Modernisierung der vorhandenen IT (Hard- und Software). An der Lindenstraße soll diese in den nächsten Wochen abgeschlossen sein.
Wie geht es mit den Padlets und LOGINEO NRW LMS weiter?
  • Prinzipiell gibt es inzwischen die Möglichkeit, dass für Familien in schwieriger finanzieller Lage ein Computer (Laptop) leihweise vom Land NRW zur Verfügung gestellt wird.  
    • Diese finanziellen Mittel werden durch die Kommune (den Schulträger) verteilt. Absprachen über den genauen Verlauf dieser Anträge werden zurzeit mit dem Schulträger besprochen. Hierzu informieren wir Sie, sobald es eine Regelung gibt, umgehend.
      Weitere Informationen: Doch nicht: Schulcomputer für alle.
  • Der Einsatz des Lernmanagementsystem LOGINEO NRW LMS ist in Vorbereitung.
    • Mit LOGINEO NRW LMS können Lehrer*innen Unterrichtsmaterial (z. B. Texte, Bilder, Ton- und Videoaufnahmen) digital zur Verfügung stellen, den Lernfortschritt verfolgen, Arbeitsergebnisse kontrollieren und individuelle Rückmeldungen geben.
    • Schüler*innen können Aufgaben bearbeiten, Beiträge einreichen und Rückmeldungen erhalten.
    • Lehrkräfte und Schüler*innen können miteinander kommunizieren, beispielsweise Fragen stellen und beantworten.
  • Der Einsatz der Padlets soll im Unterricht unterstützend erfolgen und für den Fall eingeübt werden, falls wieder eine Schließungsphase nötig wird.
Wie sieht das Hygienekonzept der Schule aus?

Wesentliche Informationen hierzu haben wir durch die Mitteilung des Schulministeriums erhalten. Weiterhin haben wir die bereits vor den Sommerferien gültigen Hygieneregelungen für den Regelbetrieb angepasst oder auch erweitert. Grundsätzlich ist das Abstandsgebot von 1,5 Metern zueinander im Regelbetrieb nicht einzuhalten. Dennoch sollte dies, wo immer es möglich ist, weiterhin beachtet werden!

Weitere Regelungen für den Schulbetrieb sind:

  • Für alle Schüler*innen gilt vom Betreten des Schulgebäudes / Schulgeländes bis zum Verlassen des Schulgebäudes / des Schulgeländes eine vollständige Maskenpflicht. Diese umfasst das Schulgelände und das Schulgebäude. Diese Regelung ist eine Vorgabe des Ministeriums und unbedingt einzuhalten.
    • Seit dem 1. September 2020 gilt die Ausnahme, dass Schüler*innen, die an ihrem Platz im Unterrichtsraum sitzen, ihre Mund-Nasen-Bedeckung ablegen dürfen.
    • Sicherlich ist es sehr sinnvoll auch weiterhin die Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Dadurch schützen wir besonders vorerkrankte Lehrer*innen und Schüler*innen sowie ihre Angehörigen.
  • Die Eltern sind für die Ausstattung ihrer Kinder mit ausreichend Mund-Nase-Schutzmasken verantwortlich. Bitte achten Sie (je nach „Modell“) darauf, dass Ihr Kind über eine ausreichend große Anzahl an Masken verfügt, beachten Sie die entsprechenden Hinweise zur Nutzung eines Mund-Nase-Schutzes. Hier finden sich auch weitere Hygieneinformationen.
  • Schüler*innen, die über keinen Mund-Nase-Schutz verfügen, können nicht am Unterricht teilnehmen! Entweder werden diese Schüler*innen nach Hause geschickt oder Eltern müssen einen Mund-Nase-Schutz zur Schule bringen.
    • Gegen einen Kostenbeitrag von 1 Euro kann notfalls ein Mund-Nase-Schutz im Sekretariat käuflich erworben werden. Diese Ersatzmasken stehen aber nur im begrenzten Umfang zur Verfügung.
  • Wir behalten das Einweg-System bei, d. h. das Schulgebäude kann nur durch die bekannten Ein- und Ausgänge betreten bzw. wieder verlassen werden.
  • Nach dem Betreten des Gebäudes muss jede/r Schüler*in die Hände reinigen oder desinfizieren.
  • Weitere Maßnahmen betreffen die Durchführung des Unterrichtes (u. a. Sitzordnung) und das Lüften der Räume. Dies wird jeweils von den Klassen- und Fachlehrer*innen besprochen.
Welche Sonderregelungen für den Unterricht gibt es sonst noch?
  • Für den Unterricht in den Fächern Sport und Musik wird es gesonderte Hygieneregelungen geben. Hierüber informieren die Fachlehrer*innen jeweils in ihren Klassen bzw. Kursen.
  • Die Stufenfahrten der Q2 finden leider nicht statt.
  • Die Gremien der Schulmitwirkung (Klassenpflegschaft etc.) werden wie gewohnt unter Hygienestandards stattfinden. Hierzu wird gesondert eingeladen und informiert.
Wird die Sonderregelung zur Teilnahme am Unterricht von Schüler*innen mit Vorerkrankung fortgeführt?
  • Bei Schüler*innen, die selbst an einer Vorerkrankung leiden, entscheiden die Eltern (bestenfalls in Rücksprache mit einem Arzt), ob ein Schulbesuch eine gesundheitliche Gefährdung darstellt.
    • In einem solchen Fall müssen die Eltern schriftlich erklären, dass für den Sohn / die Tochter wegen einer Vorerkrankung eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für einen schweren Krankheitsverlauf im Falle einer Infektion besteht.
    • In Zweifelsfällen kann die Schule die Vorlage eines Attestes verlangen.
    • Die Vorlage eines Attestes ist in jedem Fall vorgeschrieben, wenn die Abwesenheit länger als 6 Wochen andauert.
  • Im Falle von vorerkrankten Familienmitgliedern, die mit einer Schüler*in in häuslicher Gemeinschaft leben, ist folgende Regelung gültig:
    • Die Nichtteilnahme dieser Schüler*in am Präsenzunterricht ist nur in engen, begrenzten Ausnahmefällen möglich. In der Regel soll der Schutz vor einer Infektion vorerkrankter Familienmitglieder innerhalb der Familie gewährleistet werden.
    • Wird die Befreiung vom Unterricht dennoch beantragt, ist hierzu ein ärztliches Attest des betroffenen vorerkrankten Familienmitglieds vorzulegen.
  • Für alle Schüler*innen, die nicht am Präsenzunterricht teilnehmen, gilt:
    • Es besteht Schulpflicht in Form der Verpflichtung zur Teilnahme am durchgeführten Distanzunterricht.
    • Ebenfalls bleibt die Teilnahme an Prüfungen in der Schule bestehen.
Was mache ich, wenn mein Kind Anzeichen einer Erkältungserkrankung hat?
  • Schaubild ErkältungssymptomeStellen Sie bei Ihrem Kind Anzeichen einer Erkältungskrankheit fest (etwa Schnupfen), muss Ihr Kind für 24 Stunden zu Hause bleiben, die weitere Entwicklung der Erkrankung muss beobachtet werden.
    Als Handlungsempfehlung hat das Schulministerium ein Schaubild zur Verfügung gestellt:
    • Wenn keine weiteren Symptome auftreten (wie z. B. Husten, Fieber etc.), nimmt Ihr Kind wieder am Unterricht teil.
    • In allen anderen Fällen muss eine ärztliche Untersuchung der Erkrankung erfolgen.
  • Für alle Fälle gilt das an unserer Schule vereinbarte Entschuldigungsverfahren: melden Sie also Ihr Kind in allen Fällen telefonisch morgens im Sekretariat als krank.
  • Wenn Sie innerhalb der letzten 14 Tage als Familie aus einem Risikogebiet nach Deutschland zurückgekehrt sind, beachten Sie bitte die Vorgaben für diese Reisegruppe.
    • vtl. befinden Sie sich in einer 14-tägigen Quarantänezeit. Falls dies zutrifft, informieren Sie uns bitte.
    • Wichtige Hinweise zu diesem Thema erhalten Sie beim MAGS: Die Einstufung als Risikogebiet wird durch das Robert-Koch-Institut fortgeschrieben und veröffentlicht: www.rki.de/covid-19-risikogebiete.

 

Aufgrund der besonderen Personalsituation, die die Corona-Situation mit sich bringt, und aufgrund weiterer Ansprüche an den Hygienestandard werden Ihre Kinder mit der ein oder anderen Veränderung konfrontiert werden. Ich möchte Sie schon jetzt um Verständnis für Maßnahmen bitten, die aufgrund der besonderen aktuellen Lage geboten oder dringend erforderlich sind, zuweilen aber auch Unannehmlichkeiten oder Verärgerung auslösen können. Ich möchte nochmals betonen, dass neben der Gewährleistung eines regulären Schulbetriebs immer auch die Ansprüche an Hygienestandards zu erfüllen sind. Dies geht nicht ohne Einschnitte in gewohntes Arbeiten oder gewohnte Arbeitsabläufe. Wir tun unser Bestes, die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten.

Für Ihre Unterstützung und Ihr Verständnis möchte ich mich schon jetzt bedanken.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. M. Landman

AFG aktuell

Elternsprechtag 5./9. November

Herbstin Anbetracht der sprunghaft steigenden Coronazahlen werden auch wir den Elternsprechtag telefonisch durchführen. Bitte entnehmen Sie die genaue Organisation dem ELTERNBRIEF

 

Was tun bei Erkältungssymptomen? Handlungsempfehlungen

Schaubild ErkältungssymptomeWie wir alle wissen, müssen Schülerinnen und Schüler mit Erkältungssymptomen krank gemeldet werden und bei Symptomen einer Covid-19 Erkrankung muss eine diagnostische Abklärung und Information der Schule erfolgen.

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Maskenpflicht

Am 31. August fand die Pressekonferenz unserer Schulministerin Gebauer statt. Sie verkündete den Fortbestand der Maskenpflicht.

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