Drucken

Am Montag, den 05. Dezember 2022, wurden in Viersen insgesamt 19 Stolpersteine verlegt.

Der Verein zur „Förderung der Erinnerungskultur e.V. Viersen 1933-1945“ ist seit Jahren engagiert, dass die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus wieder in das Bewusstsein der Bürger gerufen wird.

Dieses Mal wurden Stolpersteine im Stadtgebiet von Viersen verlegt. Dabei wurden  jüdischen Opfern und auch politisch Verfolgten gedacht. Letztere waren Opfer der Nationalsozialisten geworden, da sie der Kommunistischen Partei Deutschlands angehörten und aus diesem Grund nicht mit den Zielen und dem Vorgehen der Nationalsozialisten einverstanden waren.

Bei diesem Ereignis waren Schüler*innen der Jahrgangsstufe 11 und der Jahrgangsstufe 12 an der Verlegung beteiligt. Sie haben Biographien zusammengestellt und Auszüge aus dem Gedicht „Todesfuge“ von Paul Celan zitiert. Für die Beteiligten war es von großer Wichtigkeit an diesem Ereignis mitzuwirken. Zudem wurden die Steine während der Veranstaltung von dem Künstler Gunter Demnig in den Boden eingelassen. Somit war die unmittelbare Anschauung gegeben und das Ereignis wurde dadurch noch eindringlicher. Wie auch der Verein betont, ist es gerade für die jüngere Generation wichtig, den Opfern zu gedenken und das Ziel zu verfolgen, dass sich dies nicht wiederholen darf. Die Schüler*innen haben an den insgesamt fünf Orten Informationen verlesen und Blumen niedergelegt.

Die Auftaktveranstaltung auf der Hauptstraße 16 wurde unter anderem auch von der Bürgermeisterin Frau Anemüller begleitet.